Dieselpartikelfilter

25 Okt

Dieselpartikelfilter

Das Filterprinzip – was überzeugt.

Der Original-DPF® City-Filter ist das einzige Nachrüstsystem, das auf echter Rußfiltertechnologie basiert. Durch das, von HJS entwickelte Filtersystem auf Sintermetallbasis strömen die Fahrzeugabgase mit den Rußpartikeln vom Motor in das Filtergehäuse ein. Die gasförmigen Bestandteile der Abgase strömen durch die mikroskopischen Poren der Filtertaschen hindurch, die Rußteilchen, inkl. der Feinstpartikel werden auf der Oberfläche zurückgehalten und lagern sich auf den einzelnen Filtertaschen ab.

Der Original-DPF® City-Filter bietet aufgrund seiner einzigartigen Bauweise und des eingesetzten Materials weit reichende Vorteile gegenüber herkömmlichen Partikelminderungssystemen. Die robuste Bauart, die große Hitzebeständigkeit und die sehr hohe Rußspeicherfähigkeit bieten ideale Voraussetzungen zur Nachrüstung von Dieselfahrzeugen. Der Original-DPF® City-Filter ist wartungsfrei und hält ein Autoleben lang.

Bei einer Abgastemperatur von ca. 200° C startet die Regeneration (Reinigung) des Filters. Das mit Hilfe des Oxidationskatalysators gebildete Stickstoffdioxid (NO2) trifft auf den abgelagerten Ruß an den Filtertaschen. Dabei werden die Rußpartikel oxidiert und abgebaut; das vorher gebildete NO2 wird wieder zu Stickstoffmonoxid (NO) reduziert. Durch diesen sich ständig wiederholenden chemischen Prozess regeneriert sich der Original-DPF® City-Filter kontinuierlich von selbst.

Der wartungsfreie Original-DPF® City-Filter ist Garant für höchste Qualität und Zuverlässigkeit. Der Filter benötigt keine Sensorik, Elektronik oder Zugaben von Additiven.

Der Original-DPF® City-Filter ist in Deutschland TÜV geprüft und besitzt die erforderliche Allgemeine Betriebserlaubnis.

Alles zum Thema Feinstaub

Was ist Feinstaub?

Staub ist in seiner natürlichen Form ein Bestandteil unserer Luft und kommt vorwiegend in Prozessen der Industrie, bei Verbrennungsprozessen sowie im Straßenverkehr vor. Der Durchmesser der Staub-Partikel (PM- Particulate Matter) reicht von einigen Nanometern (nm) bis hin zu 100 Mikrometer (µm).

Als Feinstaub gelten Schwebepartikel, die bis zu zehn Mikrometer groß sind. In einem Kubikmeter Luft dürfen im Tagesdurchschnitt nur 50 Mikrogramm Feinstaub enthalten sein. Dieser Wert darf nach einer EU-Richtlinie an höchstens 35 Tagen im Jahr überschritten werden.

Der Beitrag zur Belastung variiert von Ort zu Ort. Ein Hintergrundpapier des Umweltbundesamtes aus dem Jahr 2005 sagt aus, dass der grobe Durchschnitt der innerörtliche Belastung folgende Ursachen hat:

  • ca. 50% aus der Emission von Dieselfahrzeugen (LKW, Kleinlaster, Bussen und Pkw)
  • ca. 25% aus dem, was der Verkehr aufwirbelt (Abriebe von Reifen, Bremsen und Straßenbelag)
  • ca. 25% durch ferntransportierte Partikel (wie z. B. Mineralstäube)

Insbesondere in Ballungsgebieten und Städten bestehen erhebliche Probleme, die vorgegebenen Grenzwerte einzuhalten. Die Reduktion von Partikelemissionen des Straßenverkehrs ist deswegen dringend erforderlich.

Gesundheitsgefährdung durch Rußpartikel

Dieselmotoren ohne Filter stellen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ein Gesundheitsrisiko dar. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der amerikanischen Umweltbehörde EPA wird Ruß aus Dieselmotoren inzwischen für 5% aller Erkrankungen der oberen Atemwege verantwortlich gemacht.

Die im Dieselruß enthaltenen Partikel können über die Lunge in die Blutbahnen und ins Gewebe gelangen. Damit sind nicht nur die Atemwege, sondern auch alle anderen Organe gefährdet.

Die Lösung: Original-DPF® City-Filter

Mit dem Original-DPF® City-Filter bieten wir das Filtersystem für die Nachrüstung, das sicher die geforderten Grenzwerte einhält und die benötigte Umweltentlastung bietet.

Hintergrundinformation: EU-Luftreinhaltungsrichtlinie

Seit dem 01.01.2005 gilt die EU-Luftqualitätsrichtlinie/EU-Luftreinhaltungsrichtlinie, die regelt, dass bestimmte Feinstäube in der Luft, wie etwa Rußpartikel, definierte Grenzwerte nicht überschreiten dürfen. Die Städte und Gemeinden dürfen die, von der EU vorgegebenen Tagesgrenzwerte nur an 35 Tagen im Jahr überschreiten. Andernfalls können die Einwohner ihre Stadt verklagen. Zudem drohen sogar Bußgeldzahlungen an die EU.

Um die EU-Vorgaben zu erfüllen, könnte so manche Kommune gezwungen sein, ihre Innenstadt für Pkw und Lastwagen zu sperren. Nach der beschlossenen Kennzeichnungsverordnung drohen Diesel ohne Partikelfilter bei hohen Feinstaubwerten ärgerliche Fahrverbote.

In immer mehr Großstädten wie Berlin, Düsseldorf, London, Madrid und München etc. überschreitet die Belastung der Luft gegenwärtig die EU-Grenzwerte. Straßensperrungen für Fahrzeuge mit hohen Rußemissionen werden teilweise bereits umgesetzt.

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