Was du beim Enteisen der Scheiben nicht tun solltest

12 Feb

Was du beim Enteisen der Scheiben nicht tun solltest

Wenn die Scheiben mal wieder zugefroren sind, hat der Autofahrer die Qual der Wahl: Enteisungsspray, Heizung oder doch lieber Eiskratzer? Was du auf keinen Fall tun solltest, erfährst du in diesem Artikel.

Die größten Fehler beim Scheiben-Enteisen


Keine Frage, Scheiben zu enteisen, ist nervig. Aber es ist auch wichtig: Nur so ist eine freie Sicht und dadurch sichere Fahrt gewährleistet. Des Weiteren droht ein Bußgeld von 35 Euro, wenn die Scheibe nicht oder nicht vollständig vom Eis befreit wurde. Doch nicht jeder gut gemeinte Rat zum Scheiben-Enteisen ist auch sinnvoll. Laut ADAC sollten folgende Fehler unbedingt vermieden werden:

  • Fehler 1: heißes oder kochendes Wasser über die Windschutzscheibe zum Abtauen der Scheibe schütten. Folge: Die Scheibe könnte springen. Richtig: kratzen und/oder 
  • Scheibenenteiser benutzen.
  • Fehler 2: Brennspiritus in der Scheibenwaschanlage statt Frostschutzmittel. Folge: Mit Spiritus allein können nach der Scheibenwischerbenutzung Eiskristalle auf der kalten Scheibe aufblühen und somit die Sicht behindern. Richtig: Handelsüblicher Winterscheibenfrostschutz enthält zusätzlich Substanzen gegen die Wiedervereisung. Deshalb empfiehlt sich ein Frostschutzkonzentrat, wobei der Frostschutz bis mindestens minus 20 Grad gewährleistet sein sollte.
  • Fehler 3: Scheibenwischer betätigen, wenn die Wischerblätter noch angefroren sind. Folgen: Die Gummilippe kann abreißen, die Sicherung durchbrennen oder die Mechanik beschädigt werden. Richtig: Die Wischerblätter von den Scheiben abheben, bevor es eisig wird oder mit Enteiser sicherstellen, dass die Wischerblätter frei wischen können. Dafür muss auch die Scheibe eisfrei sein.
  • Fehler 4: Wärmflaschen auf das Armaturenbrett legen, damit die Scheibe frei bleibt oder weniger stark von innen beschlägt. Folge: Wärmflaschen können herunterfallen und so den Fahrer ablenken oder sogar die Pedale blockieren. Das erhöht die Unfallgefahr. Richtig: Die Seitenscheiben leicht öffnen, Mikrofasertuch zum Nachwischen bereithalten, Scheiben sauber halten. 

Textquelle: © Manuel Montefalcone, Redaktion Freie Werkstatt (mit Material von ADAC)
Bildquellen: © AnnLang, Pixabay (Header-Bild); ZenJoe, Pixabay (Fließtext-Bild)

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11 Feb

Scheibenwischer wichtig für den richtigen Durchblick

Scheibenwischer tragen einen entscheidenden Teil zur Verkehrssicherheit bei. Dennoch werden Sie bei Wartung und Pflege häufig vernachlässigt. Dabei lassen Autofahrer außer Acht, dass diese Bauteile echte Arbeitstiere sind. Durch ihre unablässige Tätigkeit sorgen sie für freie Sicht und ermöglichen es dem Autofahrer, in Gefahrensituationen schnell und richtig reagieren zu können. Daher sollten sie regelmäßig kontrolliert und gewechselt werden.

Jahreszeiten beanspruchen Wischblätter in besonderem Maße

Die Scheibenwischer sind über das gesamte Jahr schutzlos den unterschiedlichen Witterungsverhältnissen ausgesetzt. Im Sommer leiden die Wischergummis besonders unter Hitze und UV-Strahlung. Hinzu kommen das mitunter scharfe Scheibenreinigungsmittel und die zahlreichen Insekten die unablässig weggewischt werden müssen. Im Winter ist es vor allem der Frost, durch den die Wischer an der Windschutzscheibe festfrieren können. Streusalz greift die Wischergummis zusätzlich an. Durch diese und andere Einwirkungen entstehen im Laufe der Zeit kleine Risse und Scharten in den Gummilippen. Diese beeinträchtigen die ordnungsgemäße Funktion der Wischerblätter. Die Folge kann ein Schmierfilm sein, der die Sicht bei Regen stark beeinträchtigt.

Scheibenwischer regelmäßig kontrollieren

Deswegen empfiehlt sich eine regelmäßige Kontrolle der Scheibenwischer. Reinigen Sie alle Wischblätter zuerst mit einem weichen Tuch und einer Wasserlösung mit Spülmittel oder Autoshampoo. Bei hartnäckige Verschmutzungen sollten Sie geeigneten Reinigungsschaum auftragen und einige Minuten einwirken lassen. Für die Reinigung ungeeignet sind hingegen Lösungsmittel oder Benzin. Diese greifen das Gummi der Wischblätter an und machen es porös.

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3 Feb

Neuer Bußgeldkatalog 2019: Das ändert sich im Verkehrsrecht!

Neuer Bußgeldkatalog 2019: Das ändert sich im Verkehrsrecht!

Neues Jahr, neues Glück? Dieses Sprichwort trifft leider nicht für alle Autofahrer im Jahr 2019 zu. Grund dafür sind einige Änderungen im Bußgeldkatalog, die in den nächsten Monaten in Kraft treten werden. Vor allem die Inhaber von Dieselfahrzeugen sollten sich mit den neuen Regelungen beschäftigen, denn die gefürchteten und umstrittenen Dieselfahrverbote werden nun doch in die Tat umgesetzt. Mehr dazu sowie zu den weiteren Gesetzesänderungen lesen Sie im Folgenden.

Deutsche Großstädte werden dieselfrei

Nachdem bereits im Jahr 2018 ein Fahrverbot für Diesel-Kfz mit der Euro-Abgasnorm 1 bis 5 in Hamburg getestet wurde, müssen weitere Großstädte in Deutschland nachziehen. Betroffen sind unter anderem Berlin, Köln und Mainz. Das Fahrverbot tritt allerdings zu unterschiedlichen Zeitpunkten in Kraft – in Berlin ab Juni, in Köln bereits ab April und in Mainz erst im September 2019. Auch welche Abgasnormen unter das Verbot fallen, variiert. Daher sollten sich Diesel-Inhaber unbedingt vorab über die Regelungen in ihrer Heimatstadt und Umgebung informieren.

Eine Liste mit den existierenden und kommenden Fahrverboten finden Sie im kostenfreien eBook des Verbands für bürgernahe Verkehrspolitik e.V..

Übrigens: Die blaue Plakette, die im letzten Jahr viel diskutiert wurde, wird es nicht geben. Außerdem sind Diesel-Kfz mit der Euro-6-Norm – der Stickstoffoxid-Wert liegt hier bei weniger als 270 mg pro Kilometer – nicht von den Fahrverboten betroffen. Um auf den angemessenen Wert zu kommen, ist eine Nachrüstung von Euro-4- oder -5-Modellen daher möglich.

Sanktionen bei Nicht-Beachtung des Dieselverbots

Es sollen in den betroffenen Städten mit der Überprüfung der Fahrzeugpapiere stichprobenartige Kontrollen durchgeführt werden. Handelt es sich um einen unerlaubten Diesel-Fahrer, wird ein Verwarnungs- oder Bußgeld erhoben. Dabei können Sie sich noch an den Sanktionen orientieren, die beim Testlauf in Hamburg galten: Das Verwarnungsgeld für Diesel-Pkw betrug 25 Euro, während es für Lkw-Fahrer bereits ein Bußgeld von 75 Euro gab. Diese Sanktionen werden aber gegebenenfalls noch angepasst.

EU-Kraftstoffkennzeichnung: Diese Symbole sollten Sie kennen!

Damit Fehlbetankungen künftig auch bei Auslandsfahrten mit dem eigenen Wagen verhindert werden, wurden bereits im Jahr 2018 neue Kraftstoffkennzeichnungen ins Leben gerufen, die innerhalb der Europäischen Union sowie in weiteren europäischen Staaten einheitlich verwendet werden sollen. Ab 2019 wird es diese Kennzeichnungen für Benzin, Diesel und Gas auch an deutschen Tankstellen geben. Gleichzeitig soll das jeweilige Symbol an neu zugelassenen Fahrzeugen und in den dazugehörigen Betriebsanleitungen angebracht werden. Auf diese Weise sind Sie beim Tanken stets auf der sicheren Seite. Die Symbole sehen wie folgt aus:

  • Benzin wird als Kreis dargestellt, in dessen Mitte der jeweilige Wert E5, E10 oder E85 steht.
  • Diesel-Kraftstoffe sind durch ein Quadrat mit der Inschrift B7, B10 oder XTL gekennzeichnet.
  • Gasförmige Kraftstoffe tragen die Kennzeichen H2, CNG, LPG oder LNG innerhalb einer Raute (gedrehtes Quadrat).

Höhere Kosten durch Änderung der Typklassen

Grundsätzlich wird jedes Kraftfahrzeug in eine Typklasse eingeordnet, nach der sich der Beitrag für die Kfz-Versicherung richtet. Im Jahr 2019 findet eine Änderung der Typklassen statt, wodurch Ihr Fahrzeug in eine höhere Klasse aufsteigen kann. Dies würde eine Erhöhung Ihres Versicherungsbeitrages nach sich ziehen.

Laut Schätzungen werden im neuen Jahr ungefähr elf Millionen Fahrzeughalter einer neuen Typklasse zugeordnet. Etwa 5,7 Millionen davon müssen mit höheren Kosten für die Versicherung rechnen. Um Überraschungen bei der Abrechnung zu vermeiden, sollten Sie sich vorab darüber informieren, ob Sie in der Typklasse aufsteigen und welche Änderungen im Beitragssatz damit auf Sie zukommen.

von Laura Gosemann.

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12 Okt

Kfz-Markenwerkstätten auf dem Prüfstand

Die Recherchen von “ZDFzoom” zeigen, dass das offensichtlich ein Trugschluss ist. Auch bei den Vertragswerkstätten der bekannten Marken wird wohl mit allen möglichen Tricks gearbeitet, um Umsatz und Gewinn zu steigern – zu Lasten der Kunden.

Das Team um Reporter Andreas Baum macht hierfür Stichproben mit manipulierten Autos. Es wird eine defekte Sicherung verbaut und so die Motorsteuerung lahmgelegt. Das Auto springt nicht mehr an. Anschließend werden die Fahrzeuge bei den Markenwerkstätten der drei größten Hersteller, Mercedes, BMW und VW/Audi zur Reparatur gebracht. Das Ergebnis: Zwar finden alle den Fehler, die Rechnungen fallen aber höchst unterschiedlich aus.

Brancheninsider berichten “ZDFzoom”-Autor Andreas Baum außerdem von verschiedenen Maschen, wie Kunden von Vertragswerkstätten über den Tisch gezogen werden. So würden häufig Arbeitszeiten berechnet, die in dieser Höhe gar nicht angefallen sind, Verschleißreparaturen verfrüht durchgeführt, unnötige Teile ausgetauscht oder Verbrauchsmittel berechnet, die nicht benötigt wurden.

Die Recherche von “ZDFzoom” zeigt außerdem, welchem Preisdruck die Werkstätten ausgesetzt sind. Nicht zuletzt sind es die Hersteller selbst, die durch teure Schulungen, verpflichtendes Erscheinungsbild der Gebäude oder Abnahme-Vorgaben für Ersatzteile hohe Kosten für die Werkstätten produzieren. Die Dokumentation beantwortet auch die Frage, wie sich Verbraucher vor überhöhten Rechnungen schützen können.

Mehr unter www.zoom.zdf.de

Stab

  • Kamera – Stephan Thöne, Sebastian Ahrendt
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Erhöhtes Strafmaß: Rechtliche Änderungen im Straßenverkehr

Erhöhtes Strafmaß: Rechtliche Änderungen im Straßenverkehr

 

Von „Handy am Steuer“ über „illegale Autorennen“ bis hin zur „Rettungsgasse“: Am 22. September 2017 beschloss der Bundesrat in seiner 960. Sitzung eine Reihe verkehrsrechtlicher Gesetzesänderungen. Das Strafmaß wird hierdurch in den betroffenen Bereichen nicht unerheblich angehoben. Was es damit genau auf sich hat und mit welchen konkreten Sanktionen Autofahrer im Falle der Nichteinhaltung der neuen Reglementierungen zu rechnen haben, klärt der folgende Text.

 

Handy am Steuer

Die Kombination Fahrzeugführung und Smartphone-Nutzung ist schon lange untersagt und wurde bisweilen mit Bußgeldern in Höhe von 60 € geahndet. Zukünftig aber zieht eine derartige Zuwiderhandlung eine Geldbuße von 100 € nach sich; dem kommt außerdem ein Punkt in Flensburg hinzu. Für denjenigen, der durch die Indienstnahme des Handys am Steuer einen Unfall mit Folge der Sachbeschädigung verursacht, erhöht sich die Sanktion allerdings: Es ist mit 200 €, zwei Punkten in Flensburg sowie einem Fahrverbot mit einer Gesamtdauer von einem Monat zu rechnen. Handelt es sich nicht um einen Autofahrer, sondern um einen Radfahrer, welcher während der Führung des Verkehrsmittels das Smartphone nutzt, so wird die bisherige Geldbuße in Höhe von 25 € auf 50 € angehoben. Schließlich beschloss der Bundesrat eine Ausweitung der Prohibition des Handys am Steuer auf jedwede mediale Kommunikationsapparate – hierdurch werden auch beispielsweise Tablets vom entsprechenden Verbot umfasst.[1]

 

Rettungsgassen

Des Weiteren wurden die Vorschriften zur Bildung von Rettungsgassen reformiert. Einer Erklärung der Länderkammer in Berlin lässt sich entnehmen, dass  derjenige, welcher nicht gemäß der Vorschrift zur Entstehung einer Rettungsgasse zum Transit von Polizei- wie Hilfsfahrzeugen beiträgt, mit 200 € Geldbuße belangt werden kann. Kommt es indes simultan zu einer Behinderung bzw. Erschwerung, einer Bedrohung oder einer Sachbeschädigung, so kann sich die Strafe auf bis zu 320 € sowie ein Fahrverbot von einem Monat erhöhen. Dies ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den bisher auf diesem Verhalten ausstehenden 20 €. Grund hierfür ist in der Schwere der Konsequenzen einer fehlerhaft gebildeten Rettungsgasse zu erblicken.[2]

 

Illegale Autorennen

Auch auf illegale Autorennen steht nun ein verschärftes Strafmaß aus. Veranstalter sowie Partizipanten können mit bis zu zwei Jahren Freiheitsentzug  zur Verantwortung gezogen werden – sogar mit bis zu 10 Jahren, sofern eine Person durch das Rennen in gravierendem Ausmaße verwundet wurde oder sogar ums Leben gekommen ist.  Bis dato wurden derartige rechtswidrige Wettbewerbe lediglich mit einer finanziellen Sanktion in Höhe von 400 € sowie einem Fahrverbot von einem Monat bestraft.  Nun aber greift ein gänzlich frischer Tatbestand. Umfasst wird hierbei auch der durchschnittliche „Raser“, welcher sich nicht an derartigen Autorennen beteiligt; genügen soll stattdessen eine hemmungslose sowie verkehrswidrige Fahrzeugführung unter unangepasster Temporegulierung.[3]

 

Burka-Verbot

Vollverschleierte dürfen in Deutschland nicht mehr Auto fahren: Mit seinem Beschluss vom 22. September entschied der Bundesrat weiterhin, dass Gesichtsverhüllungen durch Burka und Niqab nicht mit einer aktiven Teilnahme am Straßenverkehr vereinbar sind. Nicht von dieser Regelung umfasst sind etwa Hüte, Sonnenbrillen und Motorradhelme, da sie nicht unter die Begrifflichkeit der Vermummung fallen. Die Hijab-Kopfbedeckung ist ebenso wenig vom Verbot betroffen, da sie lediglich die Haare, nicht aber das Gesicht, verhüllt. Entscheidend im Rahmen dieser Differenzierung also ist der Aspekt der Gesichtserkennung: Sofern nicht mehr erkenntlich ist, wer sich am Steuer befindet und lenkt, so liegt ein entsprechender Verstoß vor. Diese Vorschrift verfolgt den Zweck der unproblematischen Identitätsfeststellung des Fahrzeugführers. Wird sich darüber hinweggesetzt, so drohen bis zu 60 € Geldbuße.[4]

 

Weitere Informationen zum Thema Bußgelder im Straßenverkehrsrecht finden Sie unter www.bussgeldkataloge.de

 

Autorin: Jenna Eatough

Kurzvita: Jenna Eatough studierte an der Universität Regensburg zunächst Rechtswissenschaften mit Abschluss der juristischen Zwischenprüfung und dann Medienwissenschaften (BA). Heute lebt sie in Berlin und ist unter anderem als freie Journalistin für verschiedene Verbände tätig.

 

 

[1] Vgl. http://www.spiegel.de/auto/aktuell/rettungsgasse-und-handy-verbot-bundesrat-verschaerft-strafen-fuer-verkehrssuender-a-1169337.html

[2] Vgl. http://www.focus.de/politik/deutschland/bundesrat-beschluss-raser-und-rettungsgassen-muffel-muessen-in-zukunft-mit-harten-strafen-rechnen_id_7626771.html

[3] Vgl. http://www.spiegel.de/auto/aktuell/illegale-autorennen-rasern-drohen-kuenftig-deutlich-haertere-strafen-a-1169288.html

[4] Vgl. http://www.autozeitung.de/gesichtsverhuellung-verbot-fuer-autofahrer-191339.html

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5 Okt

Für mehr Sicherheit – Licht Test 2017

 

“Blindflüge” müssen nicht sein. Autos, die im Oktober beim kostenlosen Licht-Test in unserem Kfz-Betrieben überprüft werden, sind auf der sicheren Seite. Denn defekte Lichtanlagen werden entdeckt und korrigiert. Der Licht-Test ist ein Service, bei dem Kfz-Meister kleine Mängel sofort und kostenlos beheben. Nur nötige Ersatzteile und umfangreiche Einstellarbeiten müssen bezahlt werden.

Beim Licht-Test werden acht Bestandteile der Fahrzeugbeleuchtung auf Funktion und richtige Einstellung nach den Vorgaben der Straßenverkehrszulassungsordnung getestet:

 

 

  • Nebel-, Such- und andere erlaubte Zusatzscheinwerfer
  • Fern- und Abblendlicht
  • Begrenzungs- und Parkleuchten
  • Bremslichter
  • Schlusslichter
  • Warnblinkanlage
  • Fahrtrichtungsanzeiger
  • Nebelschlussleuchte
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9 Aug

Hilfe bei Autopannen: Tipps & Tricks

Abschleppen – Das müsst Ihr wissen

Dieser Schreckmoment, wenn das Auto stehenbleibt und partout nicht mehr anspringt. Autos bleiben aus den unterschiedlichsten Gründen liegen. Wichtig ist es, in diesem Moment besonnen zu bleiben. Es gibt zwei Lösungen: Entweder den Abschleppdienst rufen oder das Auto privat abschleppen und zur nächsten Werkstatt bringen lassen. Beim Abschleppen müssen viele Faktoren bedacht und mögliche Tücken umgangen werden.

Was vor dem privaten Abschleppen passieren muss, welche Autos überhaupt abgeschleppt werden dürfen und wie Ihr richtig abschleppt, hat MOTOR-TALK hier zusammengefasst.

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16 Feb

Feinstaubplakette wird bei Hauptuntersuchung kontrolliert

Der verbindliche Mängelkatalog für die Kfz-Prüforganisationen schreibt vor, dass zukünftig nicht lesbare oder falsch eingetragene Kennzeichen bei der Feinstaubplakette als geringe Mängel und Plaketten mit falscher Farbe bzw. die unzulässigerweise vergeben wurden, als erhebliche Mängel geahndet werden. Darauf hat die KÜS hingewiesen.

Wer also eine grüne Feinstaubplakette in seiner Windschutzscheibe kleben hat, seinem Fahrzeug über dessen Feinstaubeinstufung aber eigentlich nur eine gelbe Plakette zugestanden hätte, muss somit mit der Verweigerung der HU-Plakette rechnen.

Ist das Kennzeichen durch dauerhafte UV-Bestrahlung auf der Feinstaubplakette so verblichen, dass es nicht mehr eindeutig zugeordnet werden kann, so ist dies genauso zu bemängeln und umgehend abzustellen wie eine Feinstaubplakette, auf der noch das Kennzeichen etwa vor einer Ummeldung auf einen anderen Fahrzeughalter Ummeldung vermerkt ist.

Eine gute Nachricht gibt es allerdings. Wer keine Feinstaubplakette hat, bekommt keinen Mangel. Die Feinstaubplakette wird nur benötigt, um in eine dafür gekennzeichnete Feinstaubzone einfahren zu dürfen.

Die Mängelbeseitigung stellt sich durch die Entfernung der fehlerhaften Plakette also zunächst einmal relativ einfach dar!

Quelle: KÜS

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29 Jul

Was bringt das E-Kennzeichen am Elektroauto?

Seit September 2015 gibt es für Elektroautos ein E-Kennzeichen. Dabei handelt es sich um ein amtliches Kfz-Kennzeichen mit dem E-Zusatz, ähnlich wie das H-Kennzeichen beim Oldtimer. Was steckt dahinter?

 

Bekanntermaßen gibt es immer noch das von der Bundesregierung ausgegebene Ziel, bis 2020 eine Millionen Elektrofahrzeuge auf den deutschen Straßen zu haben. Wir sind immer noch weit davon entfernt.

Hier kommt das im März 2015 beschlossene Elektromobilitätsgesetz (EmoG) ins Spiel. Das ermöglicht den Haltern der E-Mobile ein spezielles Kennzeichen zu führen, welches ihnen einige „Bevorrechtigungen“ gewährt. Die Politik erhofft sich eine breitere Akzeptanz der Stromer und vor allem eine höhere Marktdurchdringung.

Wer hat Anspruch?

Das EmoG listet sehr genau die berechtigten Fahrzeuge auf. Dabei handelt es sich um Elektroautos und Plug-in-Hybride gleichermaßen, die

  • eine Kohlendioxidemission von höchstens 50 Gramm je gefahrenen Kilometer haben oder
  • deren Reichweite unter ausschließlicher Nutzung der elektrischen Antriebsmaschine mindestens 40 Kilometer beträgt.

Welche Privilegien werden theoretisch erteilt?

Diese Privilegien sind möglich:

  • „für das Parken auf öffentlichen Straßen oder Wegen“
  • „bei die Nutzung von für besondere Zwecke bestimmten öffentlichen Straßen oder Wegen oder Teilen von diesen“
  • „durch das Zulassen von Ausnahmen von Zufahrtbeschränkungen oder Durchfahrtverboten“
  • „im Hinblick auf das Erheben von Gebühren für das Parken auf öffentlichen Straßen oder Wegen“

Theoretisch werden den Besitzern von Elektroautos mit E-Kennzeichen also nun gratis Parken, dasBenutzen von Busspuren und erweiterte Zufahrtsrechte gewährt. Das hängt allerdings immer an den jeweiligen Kommunen und den dort geschaffenen Voraussetzungen.

Wenn sich also die Fraktionen im Rathaus nicht auf die potentiellen Parkflächen oder Zufahrtswege einigen können, bringt das E-Kennzeichen nicht viel.

Kostenloses Parken beim Tanken geht mit den Superchargern von Tesla auch ohne E-Kennzeichen...

Was kostet das E-Kennzeichen?

Wenn man ein berechtigtes Fahrzeug hat, kann auf der Zulassungsstelle das E-Kennzeichen erworben werden. Dafür fällt eine sogenannte Umkennzeichungsgebühr von 27 Euro an.

Dabei ist jedoch folgendes zu beachten: Das E-Kennzeichen darf nicht zu lang werden!

Durch den angehängten E-Zusatz benötigen aktuell siebenstellige Kfz-Kennzeichen dann acht Zeichen und damit die Engschrift, so dass alles auf die genormten Kennzeichen passt.

Mit Kennzeichen mit Engschrift haben aber so manche Kommunen ihre Probleme. Da muss dann also erst ein neues – kurzes, nur maximal sechsstelliges – Kennzeichen beantragt werden, bevor es zum E-Kennzeichen werden kann.

Wie steht ihr zum E-Kennzeichen? Haben wir vielleicht Elektroauto-Fahrer unter uns, die bereits mit dem E-Kennzeichen unterwegs sind und berichten können, warum sie sich für den Zusatz entschieden haben und ob er ihnen etwas bringt?

Bildquelle E-Kennzeichen: BMVI

Quelle Drive-Blog

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