Scheibenwischer wichtig für den richtigen Durchblick

11 Feb

Scheibenwischer wichtig für den richtigen Durchblick

Scheibenwischer tragen einen entscheidenden Teil zur Verkehrssicherheit bei. Dennoch werden Sie bei Wartung und Pflege häufig vernachlässigt. Dabei lassen Autofahrer außer Acht, dass diese Bauteile echte Arbeitstiere sind. Durch ihre unablässige Tätigkeit sorgen sie für freie Sicht und ermöglichen es dem Autofahrer, in Gefahrensituationen schnell und richtig reagieren zu können. Daher sollten sie regelmäßig kontrolliert und gewechselt werden.

Jahreszeiten beanspruchen Wischblätter in besonderem Maße

Die Scheibenwischer sind über das gesamte Jahr schutzlos den unterschiedlichen Witterungsverhältnissen ausgesetzt. Im Sommer leiden die Wischergummis besonders unter Hitze und UV-Strahlung. Hinzu kommen das mitunter scharfe Scheibenreinigungsmittel und die zahlreichen Insekten die unablässig weggewischt werden müssen. Im Winter ist es vor allem der Frost, durch den die Wischer an der Windschutzscheibe festfrieren können. Streusalz greift die Wischergummis zusätzlich an. Durch diese und andere Einwirkungen entstehen im Laufe der Zeit kleine Risse und Scharten in den Gummilippen. Diese beeinträchtigen die ordnungsgemäße Funktion der Wischerblätter. Die Folge kann ein Schmierfilm sein, der die Sicht bei Regen stark beeinträchtigt.

Scheibenwischer regelmäßig kontrollieren

Deswegen empfiehlt sich eine regelmäßige Kontrolle der Scheibenwischer. Reinigen Sie alle Wischblätter zuerst mit einem weichen Tuch und einer Wasserlösung mit Spülmittel oder Autoshampoo. Bei hartnäckige Verschmutzungen sollten Sie geeigneten Reinigungsschaum auftragen und einige Minuten einwirken lassen. Für die Reinigung ungeeignet sind hingegen Lösungsmittel oder Benzin. Diese greifen das Gummi der Wischblätter an und machen es porös.

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27 Jan

Wie bekomme ich den absoluten Durchblick im Winter?

Frost, Graupel und Schneematsch stellen Autofahrer in der kalten Jahreszeit vor große Herausforderungen. Winterliche Witterungsverhältnisse strapazieren dabei nicht nur das Glas der Windschutzscheibe, sondern führen in Verbindung mit reduziertem Tageslicht vor allem auch zu erschwerten Sichtverhältnissen während der Fahrt. Umso wichtiger ist es, einige Vorkehrungen zu treffen, um auch in der dunklen Jahreszeit beste Sicht zu haben.

Wischblätter erneuern:
Verschlissene Wischblätter können im Zusammenhang mit Schneematsch zu Schlieren auf den Scheiben führen. Um schlechte Sicht – vor allem im Scheinwerferlicht des Gegenverkehrs – zu vermeiden, sollte auf intakte Wischer geachtet werden.

Frostschutzmittel auffüllen:
Noch bevor die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken, sollte die Scheibenwaschanlage mit Frostschutzmittel aufgefüllt werden. Je sauberer die Scheibe, desto schlechter setzt sich Eis fest. Daher lohnt es sich nach dem Abstellen des Fahrzeugs, noch einmal kurz die Scheibenwaschanlage zu betätigen. Der erste Frost lässt sich schonend und zuverlässig mit einem Enteisungsmittel entfernen.

Richtig Freikratzen:
Bei vereister Frontscheibe sollte man auf keinen Fall lauwarmes oder sogar heißes Wasser über die Eisschicht schütten. Durch einen thermischen Schock kann das Glas langfristig beschädigt werden. Vorhandenes Eis sollte stattdessen mit einem Eiskratzer aus stabilem Kunststoff entfernt werden – Metall kann dagegen Schrammen in der Glasfläche hinterlassen. Dabei immer im flachen Winkel unter sanftem Druck vom Rand zur Mitte und dann von oben nach unten kratzen. Wenn möglich sollte aber das Enteisungsspray vorgezogen oder die Scheibe damit zumindest vorbehandelt werden.

Scheibe versiegeln:
Wer keine Garage hat, für den lohnt sich die Nutzung einer speziellen Scheibenversiegelung vom Fahrzeugglas-Experten. Sie lässt nicht nur Regen schneller abperlen, sondern reduziert auch die Haftung von Eis auf der Windschutzscheibe.

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20 Okt

Gut vorbereitet in die kalte Saison

Der Sommer ist vorbei, die Witterung wir merklich kühler und die Anforderungen an Mensch und Auto verändern sich. Viele neue Risikofaktoren tauchen auf und nicht nur Fahranfänger, auch erfahrene Autofahrer stehen vor neuen Herausforderungen. Rutschige Fahrbahnen, plötzlich auftretende technische Defekte und veränderte Lichtverhältnisse bergen Gefahren für den Autofahrer. Deshalb ist es wichtig, sich im Vorfeld gut vorzubereiten.

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2 Sep

Winterreifenpflicht

Der Gesetzgeber hat mit Wirkung zum 1. Mai 2006 den Paragraphen 2 Absatz 3a der StVO wie folgt präzisiert:
 “Bei Kraftfahrzeugen ist die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen. Hierzu gehören insbesondere eine geeignete Bereifung und Frostschutzmittel in der Scheibenwischanlage.” Im Sinne einer möglichst hohen Sicherheit im Straßenverkehr empfiehlt sich hierzu generell folgendes:

  • Bei Winterreifen:M + S Kennzeichnung > auf der Seitenwand, die auf eine europaweite gesetzliche Regelung aus dem Jahr 1951 zurück geht. Allerdings ist hiermit allein keine gute Performance auf winterlichen Straßenverhältnissen gewährleistet.
  • Schneeflockensymbol > zusätzlich auf der Seitenwand, da hierfür die Performance eines Standard-Referenz-Winterreifens beim ABS-Bremsen auf Schnee (in Europa) um mindestens sieben Prozent überboten werden muß.

Sowie zusätzlich mindestens 4 mm Restprofiltiefe, da bei Winterreifen die Funktion der Lamellen (Gripaufbau durch Verkantung mit dem Schnee) mit abnehmender Profiltiefe ebenfalls abnimmt und ab 4mm Restprofiltiefe nur noch eine deutlich verminderte Performance gewährleistet werden kann.  Winterreifen mit einer Profiltiefe unter 4mm, gelten in Österreich nicht mehr als Winterreifen.

Wußten Sie das: 185 Tage im Jahr Winterreifenwetter ist, nicht nur bei Schnee sind Winterreifen die angemessene Bereifung. Auch bei niedrigen Temperaturen (Orientierungswert unter 7 ° C)

Weitere Informationen zum Thema Winterreifen finden Sie auch unter www.pro-winterreifen.de.

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