Wann Auswuchten?

25 Okt

Wann Auswuchten?

Argumente zum Auswuchten von Rädern nach Erstmontage und Wechsel

Der Bundesverband Reifenhandel (BRV) hat gemeinsam mit einigen Fahrzeugherstellen die Technische Notwendigkeit des Auswuchtens betrachtet. Fazit der Reifenexperten: Nicht nur nach der Montage des Reifens auf der Felge, sondern auch nach der Einlagerung müssen alle Räder gewuchtet werden.

Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV) hat sich zum Thema Auswuchten an die Hersteller Audi, BMW, Mercedes, Porsche und VW gewandt. Diese haben in den Statements die Notwendigkeit des Auswuchtens für Sicherheit, Komfort und Fahrzeuglebensdauer unterstrichen. Eine Unwucht von 10g wirkt fliehkraftbediengt bei 100km/h wie 2,5kg. Bei höheren Geschwindigkeiten wirkt 10g Unwucht noch stärker aus. So beanspruchen bei 200km/h ca. 10kg zusätzlich Rad- / Reifen, Radlager, Achsaufhängung und Karosserie.

Wir das Rad nach der Erstmontage des Reifen ausgewuchtet, so ist die Gleichförmigkeit des Reifen gewährleistet. Die Gleichförmigkeit Rad-Reifen Kombination können sich jedoch im Alltag ändern. Fahrten über Bordsteinkanten, Anfahrschäden oder das Ablösen der Ausgleichgewichte können das Gleichgewicht beeinträchtigen. Zur Erkennung dieser Beeinträchtigungen ist eine reine Sichtprüfung der Räder, zum Beispiel nach der Einlagerung, nicht ausreichend. Nur die Überprüfung der Räder mittels Auswuchtmaschine stellt sicher, dass sich das Fahrzeug in einem „technisch einwandfreien“ Zustand befindet.

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25 Okt

Dieselpartikelfilter

Das Filterprinzip – was überzeugt.

Der Original-DPF® City-Filter ist das einzige Nachrüstsystem, das auf echter Rußfiltertechnologie basiert. Durch das, von HJS entwickelte Filtersystem auf Sintermetallbasis strömen die Fahrzeugabgase mit den Rußpartikeln vom Motor in das Filtergehäuse ein. Die gasförmigen Bestandteile der Abgase strömen durch die mikroskopischen Poren der Filtertaschen hindurch, die Rußteilchen, inkl. der Feinstpartikel werden auf der Oberfläche zurückgehalten und lagern sich auf den einzelnen Filtertaschen ab.

Der Original-DPF® City-Filter bietet aufgrund seiner einzigartigen Bauweise und des eingesetzten Materials weit reichende Vorteile gegenüber herkömmlichen Partikelminderungssystemen. Die robuste Bauart, die große Hitzebeständigkeit und die sehr hohe Rußspeicherfähigkeit bieten ideale Voraussetzungen zur Nachrüstung von Dieselfahrzeugen. Der Original-DPF® City-Filter ist wartungsfrei und hält ein Autoleben lang.

Bei einer Abgastemperatur von ca. 200° C startet die Regeneration (Reinigung) des Filters. Das mit Hilfe des Oxidationskatalysators gebildete Stickstoffdioxid (NO2) trifft auf den abgelagerten Ruß an den Filtertaschen. Dabei werden die Rußpartikel oxidiert und abgebaut; das vorher gebildete NO2 wird wieder zu Stickstoffmonoxid (NO) reduziert. Durch diesen sich ständig wiederholenden chemischen Prozess regeneriert sich der Original-DPF® City-Filter kontinuierlich von selbst.

Der wartungsfreie Original-DPF® City-Filter ist Garant für höchste Qualität und Zuverlässigkeit. Der Filter benötigt keine Sensorik, Elektronik oder Zugaben von Additiven.

Der Original-DPF® City-Filter ist in Deutschland TÜV geprüft und besitzt die erforderliche Allgemeine Betriebserlaubnis.

Alles zum Thema Feinstaub

Was ist Feinstaub?

Staub ist in seiner natürlichen Form ein Bestandteil unserer Luft und kommt vorwiegend in Prozessen der Industrie, bei Verbrennungsprozessen sowie im Straßenverkehr vor. Der Durchmesser der Staub-Partikel (PM- Particulate Matter) reicht von einigen Nanometern (nm) bis hin zu 100 Mikrometer (µm).

Als Feinstaub gelten Schwebepartikel, die bis zu zehn Mikrometer groß sind. In einem Kubikmeter Luft dürfen im Tagesdurchschnitt nur 50 Mikrogramm Feinstaub enthalten sein. Dieser Wert darf nach einer EU-Richtlinie an höchstens 35 Tagen im Jahr überschritten werden.

Der Beitrag zur Belastung variiert von Ort zu Ort. Ein Hintergrundpapier des Umweltbundesamtes aus dem Jahr 2005 sagt aus, dass der grobe Durchschnitt der innerörtliche Belastung folgende Ursachen hat:

  • ca. 50% aus der Emission von Dieselfahrzeugen (LKW, Kleinlaster, Bussen und Pkw)
  • ca. 25% aus dem, was der Verkehr aufwirbelt (Abriebe von Reifen, Bremsen und Straßenbelag)
  • ca. 25% durch ferntransportierte Partikel (wie z. B. Mineralstäube)

Insbesondere in Ballungsgebieten und Städten bestehen erhebliche Probleme, die vorgegebenen Grenzwerte einzuhalten. Die Reduktion von Partikelemissionen des Straßenverkehrs ist deswegen dringend erforderlich.

Gesundheitsgefährdung durch Rußpartikel

Dieselmotoren ohne Filter stellen nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ein Gesundheitsrisiko dar. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der amerikanischen Umweltbehörde EPA wird Ruß aus Dieselmotoren inzwischen für 5% aller Erkrankungen der oberen Atemwege verantwortlich gemacht.

Die im Dieselruß enthaltenen Partikel können über die Lunge in die Blutbahnen und ins Gewebe gelangen. Damit sind nicht nur die Atemwege, sondern auch alle anderen Organe gefährdet.

Die Lösung: Original-DPF® City-Filter

Mit dem Original-DPF® City-Filter bieten wir das Filtersystem für die Nachrüstung, das sicher die geforderten Grenzwerte einhält und die benötigte Umweltentlastung bietet.

Hintergrundinformation: EU-Luftreinhaltungsrichtlinie

Seit dem 01.01.2005 gilt die EU-Luftqualitätsrichtlinie/EU-Luftreinhaltungsrichtlinie, die regelt, dass bestimmte Feinstäube in der Luft, wie etwa Rußpartikel, definierte Grenzwerte nicht überschreiten dürfen. Die Städte und Gemeinden dürfen die, von der EU vorgegebenen Tagesgrenzwerte nur an 35 Tagen im Jahr überschreiten. Andernfalls können die Einwohner ihre Stadt verklagen. Zudem drohen sogar Bußgeldzahlungen an die EU.

Um die EU-Vorgaben zu erfüllen, könnte so manche Kommune gezwungen sein, ihre Innenstadt für Pkw und Lastwagen zu sperren. Nach der beschlossenen Kennzeichnungsverordnung drohen Diesel ohne Partikelfilter bei hohen Feinstaubwerten ärgerliche Fahrverbote.

In immer mehr Großstädten wie Berlin, Düsseldorf, London, Madrid und München etc. überschreitet die Belastung der Luft gegenwärtig die EU-Grenzwerte. Straßensperrungen für Fahrzeuge mit hohen Rußemissionen werden teilweise bereits umgesetzt.

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25 Okt

Unfall… was nun

Ihre Rechte als Geschädigter nach einem unverschuldeten Unfall (Haftpflichtschaden):

Reparatur in der Werkstatt Ihres Vertrauens


Versicherungen haben kein Recht, Ihnen eine Werkstatt vorzuschreiben, obwohl dies vielfach versucht wird. Sie dürfen Ihr Fahrzeug in einer von Ihnen ausgewählten Werkstatt Ihres Vertrauens reparieren lassen. Wir garantieren Ihnen eine technisch einwandfreie Reparatur und damit die Verkehrssicherheit Ihres Fahrzeugs.

Freie Wahl des Kfz-Sachverständigen


Ihnen steht es grundsätzlich frei, einen Sachverständigen Ihrer Wahl zur Beweissicherung und zur Feststellung von Schadenumfang, Schadenhöhe, Wertminderung, Restwert, Wiederbeschaffungswert und voraussichtliche Reparaturdauer zu beauftragen. Die Kosten für das Gutachten hat die Versicherung des Schädigers grundsätzlich zu übernehmen.
Sofern jedoch von vornherein erkennbar nur ein sogenannter Bagatellschaden vorliegt (nicht höher als ca. 500 bis 750 EUR) reicht in der Regel als Schadennachweis eine Reparaturkalkulation Ihrer Fachwerkstatt aus. Bei Bagatellschäden werden Kosten für ein Gutachten in der Regel nicht von der Versicherung übernommen.

Mietwagen und Nutzungsausfallentschädigung
Im Falle eines Totalschadens



Für die Dauer des schadenbedingten Fahrzeugausfalls können Sie grundsätzlich (Ausnahme bei sehr geringen Fahrbedarf) einen Mietwagen beanspruchen. Wir bieten Ihnen auch einen Mietwagen zu marktgerechten Preisen an. überhöhte Preise werden nicht immer vollständig von den Versicherungen übernommen.
Benötigen Sie keinen Mietwagen, können Sie für die Dauer des schadenbedingten Fahrzeugausfalls alternativ Nutzungsausfallentschädigung geltend machen.

Übersteigen die Reparaturkosten den Wiederbeschaffungswert, können Sie Ihr Fahrzeug gleichwohl reparieren lassen, wenn die Voraussichtlichen Reparaturkosten gem. Sachverständigengutachten den Wiederbeschaffungswert Ihres Fahrzeugs nicht mehr als 30 % überseigen und Sie das Fahrzeug weiter nutzen wollen.
Lassen Sie Ihr Fahrzeug im Totalschadenfall nicht reparieren, haben Sie Anspruch auf Ersatz des Wiederbeschaffungswertes abzüglich des Restwertes Ihres Fahrzeugs. Sie dürfen ihr Fahrzeug zu dem Restwert veräußern den der Sachverständiger in seinem Gutachten ermittelt hat.
 Zur Sicherheit empfiehlt sich dazu ein Korrekt datierter schriftlicher Kaufvertrag über das Unfallfahrzeug mit Ihrer Fachwerkstatt. Restwertangebote der Versicherer müssen nur dann beachtet werden, wenn das konkrete Angebot der Versicherung vorliegt, bevor das Fahrzeug veräußert wurde und dieses Angebot zumutbar ist.

Recht auf Ihren Anwalt

Zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche können Sie einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens beauftragen. Die Kosten hierfür hat die Versicherung des Schädigers grundsätzlich zu übernehmen. So können Sie sicher sein, dass alle Schadenspositionen berücksichtigt werden.

Kurz & Direkt

Zur Erleichterung der Zahlungsabwicklung sollten Sie die von der Werkstatt Ihres Vertrauens vorgehaltenen Formulare “Reparaturkosten-Übernahmebesättigung” und/oder “Sicherungsabtretung” verwenden, da die Versicherung bei Vorlage dieser Erklärungen in der Regel die Reparaturkosten direkt an die Fachwerkstatt auszahlen kann. Dadurch können Sie es vielfach vermeiden, für die Reparaturkosten in Vorleistung treten zu müssen.

… auch bei selbstverschuldetem Unfall. Wenn Sie bei einem vollständig oder zum Teil selbstverschuldeten Unfall Ihre Kaskoversicherung in Anspruch nehmen, ergeben sich Ihre Rechte, die zum Teil erheblich von Ihren oben dargestellten Rechten im Haftpflichtschadenfall abweichen können, aus Ihrem Versicherungsvertrag. Insbesondere ist hier ein Weisungsrecht Ihres Versicherers zu beachten; setzen Sie sich daher unverzüglich mit Ihrer Versicherung in Verbindung. Aber auch hier gilt, dass Sie das Recht haben, die Werkstatt Ihres Vertrauens zu wählen und mit der Reparatur zu beauftragen.

Wenn Sie mehr über Unfallpannen wissen möchten, finden Sie bei Motortalk den Artikel “Hilfe bei Autopannen: Tipps & Tricks”

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20 Okt

Gut vorbereitet in die kalte Saison

Der Sommer ist vorbei, die Witterung wir merklich kühler und die Anforderungen an Mensch und Auto verändern sich. Viele neue Risikofaktoren tauchen auf und nicht nur Fahranfänger, auch erfahrene Autofahrer stehen vor neuen Herausforderungen. Rutschige Fahrbahnen, plötzlich auftretende technische Defekte und veränderte Lichtverhältnisse bergen Gefahren für den Autofahrer. Deshalb ist es wichtig, sich im Vorfeld gut vorzubereiten.

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